Anzeige. Wer ein Herz für Kunst und Kultur, aber auch für Natur, Bäume und Blumen hat, kann diese Bereiche perfekt miteinander verbinden. Das funktioniert sowohl in öffentlichen als auch in privaten Gärten. Zur Gartengestaltung bieten sich neben Pflanzen auch Design- und Deko-Elemente an. Hier gibt es Tipps und Anregungen dafür, wie die künstlerische Ausgestaltung des heimischen Gartens gut gelingen kann.
Die Wahl der Stilrichtung
Damit der Garten nicht unruhig wirkt, sollte er - gerade, wenn er einer künstlerischen Gestaltungsform folgen soll - in nur
einer bestimmten Stilrichtung angelegt werden. Hier können persönliche Vorlieben, wie etwa das Interesse für
eine bestimmte architektonische Richtung oder
Kunstepoche zum Zuge kommen, zum Beispiel für die
Renaissance oder den
Barock. Auch
fernöstlich gestaltete Kunstgärten sind sehr beliebt. Diese können beispielsweise in einem
Feng-Shui- oder
Tao-Bezug stehen. Ein Klassiker ist weiterhin der
englische Kunstgarten, der in seiner größten Form zum Beispiel im Englischen Garten in München zu bestaunen ist. Wer plant seinen Privatgarten in einen künstlerisch gestalteten Garten zu überführen, kann sich also prima Anregungen beim Besuch öffentlicher Kunstgärten und Parks holen. Die Gärten englischer Schlösser und Herrenhäuser, die
nach chinesischem Vorbild gestaltete
Garten des Himmlischen Friedens in Frankfurt am Main oder die
Japanischen Gärten in Bonn und Kaiserslautern sind wahre Horte der Inspiration für Kunstgartenfreunde.
Die Gestaltung von künstlerischen Gärten mit Blumen und Sträuchern
Blumen und
Sträucher eignen sich bestens für eine bewusste Gartengestaltung. Die farbenfrohen Strauchgewächse der
Hortensien, die in rosa, roten oder blauen Blüten stehen, können hervorragend zu Bildern arrangiert werden. Einer der Vorteile von
Hortensien liegt darin, dass sie nahezu ganzjährig in Blüte stehen und selbst im Winter noch Farbtupfer in die graue Winterlandschaft bringen. Blumen, die sich für eine künstlerische Gestaltung in Gärten eignen sind
Stiefmütterchen,
Primeln,
Narzissen,
Rosen und auch
Tulpen. All die genannten Blumen sind in vielerlei Farbschattierungen erhältlich. Mit ihnen lassen sich somit kontrastreiche Bilder, oder auch solche, in denen die Farbtöne sanft ineinander übergehen, setzen.
Der Einsatz von Zierpflanzen
Zierpflanzen gehören zu den Hauptelementen künstlerisch gestalteter Gärten. Besonders in
Zen- oder
Bonsaigärten kommen sie häufig zum Einsatz. Im Bonsaigarten werden selbstverständlich primär
Bonsaibäume zu finden sein. Diese gehören zur Kategorie der
Zierbäume. Zierbäume haben allgemeinhin einen hohen dekorativen Wert und lassen sich leicht durch Beschneidung in gewünschte Formen bringen. Weitere Beispiel für Zierbäume wären der
Rot- und der
Feuer-Ahorn oder die
Goldlärche. Ziersträucher erfüllen die gleiche Funktion. Soll es asiatisch sein eignet sich zum Beispiel ein
Japanischer Blumen-Hartriegel zur Gartengestaltung. Gerne wird auch die
Stern-Magnolie oder der
Schmetterlingsstrauch gesetzt. Darüber hinaus können Zierkräuter und Ziergemüse optische Highlights im Kunstgarten setzen.
Die Gartengestaltung mit Skulpturen
Doch damit nicht genug. Neben Pflanzen finden sich in Kunstgärten auch
Skulpturen und architektonische Elemente wieder. Auch hier gibt es kaum Grenzen. In vielen Gartenfachmärkten lassen sich günstige
Gartenskulpturen erwerben, die in ihrer Gestaltung einer bestimmten Architektur- oder Kunstrichtung zugeordnet werden können. Wer es hochwertiger mag, kann etwa
Holz- oder
Steinskulpturen bei Künstlern in Auftrag geben und sich somit ein
eigenes kleines Freiluftmuseum schaffen. Wer viel Platz im Garten zur Verfügung hat kann sogar kleine
Gebäudemodelle, wie zum Beispiel das eines
japanischen Teehauses, integrieren. Auch
Miniaturausgaben von Skulpturen, die von bekannten Künstlern geschaffen wurden, sind eine Möglichkeit der spezifischen künstlerischen Gartengestaltung.
Wege, Wasserläufe und weitere Gestaltungselemente
Die Integration von Gartenwegen und künstlichen Wasserläufen ist in einem Kunst-Garten nicht obligatorisch, wirkt aber oft wie das Sahnehäubchen. Je nachdem welcher Kunstrichtung oder Epoche die Gestaltung des Gartens folgt, sollten
Wege und
Wasserläufe optisch angepasst werden. Weitere Highlights lassen sich über
Brunnen setzen. Die gibt es entweder fertig im
Gartencenter oder durch einen
Bildhauer nach den eigenen Wünschen gestaltet.
Treppen,
Teiche oder
Steinbegrenzungen von Blumenbeeten sind weitere Möglichkeiten, um die ganz eigene Handschrift in den Kunst-Garten zu bringen.
Ein weiterer Tipp
Wie zu sehen ist, sind die Möglichkeiten bei der künstlerischen Gestaltung eines Gartens vielfältig. Wen es auch nachts in den Garten zieht, der kann mit Feuerelementen, wie Feuerschalen, auch nachts für eine harmonische Atmosphäre im heimischen Grün sorgen.
Beitragsbild: R.C., Hortensien, 2005, Aquarell auf Bütten